Rainer Sonntag 1955 – 1. Juni 1991

Rainer Sonntag 1955 - 1. Juni 1991

Rainer Sonntag wurde als “Rainer Mersiowsky” in der DDR geboren. Er war von klein auf ein Rebell und lehnte das kommunistische Regime ab. Bereits in jungen Jahren zeigte er rebellisch-aggressives Verhalten und wurde bei Prügeleien erwischt sowie beim Singen von “Anti-Sowjet”-Liedern. Er träumte von einem Leben im Westen und unternahm 1973 einen Fluchtversuch über die Tschechoslowakei, der jedoch aufgrund von Verrat scheiterte. Sonntag und sein Komplize wurden von der Stasi verhört und zu 18 Monaten Zwangsarbeit verurteilt. Im Gefängnis zeigte er keinerlei Reue und machte sich weiterhin über das System lustig. Daraufhin wurde er vor die Wahl gestellt, entweder ins Gefängnis zurückzukehren oder als “Stasi-Spitzel” bei der Volkspolizei inoffiziell mitzuarbeiten. Gerüchten zufolge war er trotz mehrfacher Inhaftierungen bis 1981 als Informant tätig, angeblich auf Anwerbung durch “Vladimir Putin” selbst, der damals als Referatsleiter für den KGB in Dresden arbeitete.

Im Gesinnungsgefängnis der DDR traf er auf weitere rechte Rebellen und Oppositionelle, die ihn auf den “rechten Weg” brachten. Ab diesem Zeitpunkt galt er in der DDR als “arbeitscheuer Dissident” und wurde ausgewiesen. Gerüchten zufolge wurde seinem Antrag auf Ausweisung in den Westen zugestimmt, vermittelt durch Vladimir Putin, mit dem Ziel, ihn als “KGB-Agent” in der BRD weiterzuverwenden. Es wurde behauptet, dass er weitere “Neonazi”-Agenten anwerben sollte. Ob man diesen Gerüchten Glauben schenkt, bleibt fraglich.

1987 kam Rainer Sonntagrainer-sonntag zum ersten Mal in die Bundesrepublik Deutschland und fand schnell Anschluss bei Kameraden aus dem Umfeld von Michael Kühnen. Kühnen engagierte ihn als Leibwächter und ließ ihn in seinen Hauptquartieren wohnen. Nebenbei verdiente Sonntag im Rotlichtmilieu Geld, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dort beherrschte die Unterwelt das Rotlichtmilieu, und es dauerte nicht lange, bis er wegen illegalen Waffenbesitzes und Körperverletzung verurteilt wurde. 1988 kandidierte er auf Platz 3 für die Nationale Sammlung.

Nach der Wende 1989 vertrat er den schwer erkrankten Michael Kühnen als Anführer der Deutschen Alternative. Er genoß hohes Ansehen der Ost- und Westdeutschen Kameraden, vorallem auch durch die Gründung des Nationalen Widerstand Dresden (NWD). Er organisierte mit Kameraden eine nationale Bürgerwehr mit der er zeitweise täglich durch die Straßen patrullierte um die aufkommende Kriminalität durch Zigeunerbanden aus Osteuropa und Vietnamesen einzudämmen. Erst wurden die kleinkriminellen Hütchenspieler anvisiert und später die Zuhälter und Drogendealer. Sonntag’s Brigade machte mit massiven Übergriffen auf sich aufmerksam und nach und nach fühlten sich viele in ihrem kriminellen Treiben gestört.

Zu dieser Zeit waren die Zuhältergrößen Nicolas SimeonidisNicolas-Simeonidis und Ronny Matz aus Mannheim im Dresdner Rotlichtmilieu aktiv. Sie hatten hauptsächlich mit dem Menschenhandel billiger Mädchen aus Osteuropa zu tun. Am 1. Juni 1991 beschlossen sie, einen weiteren Angriff der Sonntag-Truppe zu vereiteln. Sie bestiegen ihren Mercedes und machten sich auf den Weg nach Dresden. Im Kofferraum hatten sie eine abgesägte Schrotflinte verstaut. Als sie in Dresden ankamen, trafen sie tatsächlich auf Sonntag, der von einer Gruppe seiner Kameraden vor einem ihrer Bordelle begleitet wurde. Es kam zu einer Konfrontation in der Leipziger Straße, bei der die beiden Männer Rainer Sonntag mit der erwähnten Schrotflinte bedrohten. Sonntag ließ sich von der Pumpgun nicht beeindrucken und lief mit den Worten “Schieß doch!” auf die beiden zu. Der griechischstämmige Simeonidis zögerte nicht lange und eröffnete das Feuer. Rainer Sonntag verstarb sofort aufgrund seiner Schussverletzungen.

Die Täter aus Mannheim flüchteten zunächst, wurden jedoch schnell gefasst. Es kam zu einem Prozess, bei dem der Schütze vom bekannten Star-Anwalt Bossi aus München vertreten wurde. Der Täter wurde zunächst aus Notwehr freigesprochen, aber in der Revisionsverhandlung vor dem Landgericht Dresden im Oktober 1993 zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt. Ronny Matz erhielt wegen Mittäterschaft zur Tötung eine zehnmonatige Bewährungsstrafe. Die Urteile waren im Vergleich zu den Strafen, die Oppositionelle in der BRD für das gesprochene Wort erhielten, vergleichsweise milde.

Es lässt sich natürlich darüber diskutieren, ob Rainer Sonntag noch am Leben wäre, wenn er der Konfrontation in dem Moment aus dem Weg gegangen wäre. Fakt ist, er erklärte der ausländischen kriminellen Unterwelt den Kampf und wollte Dresden “ausländerfrei” halten. Er wurde zu einem Märtyrer in unseren Reihen, und wir sollten ihn nicht vergessen. Am 15. Juni fand ein Trauermarsch mit über 1500 Kameraden in Dresden statt, und viele Rechtsrockgruppen wie Tonstörung, Landser, Macht & Ehre und andere haben Songs zu seinem Gedenken geschrieben. Ich habe die Songs für euch zusammengesucht und hochgeladen.

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Rainer Sonntag, Hier!

Maskenmann

Kameradschaft und Vernetzung verhelfen uns zum Sieg

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